Frequenzbereiche der schnurlosen Telefone

 

 

System CT1:

Kanal      Frequenz Basis    Frequenz Handgeraet
  1           959,0125            914,0125
  2           959,0375            914,0375
  3           959,0625            914,0625
  4           959,0875            914,0875
  5          959,1125            914,1125
  :              :                  :
  :              :                   :
 40           959,9875            914,9875

System CT1+

Kanal      Frequenz Basis    Frequenz Handgeraet
  1           930,0125            885,0125
  2           930,0375            885,0375
  3           930,0625            885,0625
  4           930,0875            885,0875
  5           930,1125           885,1125
  :              :                   :
  :              :                   :
 80           931,9875            886,9875

System CT2

Kanal      Frequenz Basis    Frequenz Handgeraet
  1           864,0125            864,0125
  2           864,0375            864,0375
  3           864,0625            864,0625
  4           864,0875            864,0875
  :              :                  :
  :              :                   :
 40           864,9875            864,9875

US-Standard

Kanal      Frequenz Basis    Frequenz Handgeraet
  1            46,610               49,670
  2            46,630               49,845
  3            46,670               49,860
  4            46,710               49,770
  5            46,730               49,875
  6            46,770               49,830
  7            46,830               49,890
  8            46,870               49,930
  9            46,930               49,990
 10           46,970               49,970

Alle Frequenzangaben in MHz

Telefone, die nach dem US-Standard arbeiten sind in Deutschland nicht
zugelassen, d.h. werden illegal betrieben.
 

Mobilfunk (Telefon)
-------------------

Neben den geplanten Funknetzen "Birdie" (Digitaler Nahbereichsfunk)
im Bereich 864-868 MHz und sog. PCN-Funk (Personal Communication
Network) im Bereich 1,8 GHz, bestehen derzeit folgende Telefon-
verkehrsbereiche:

B-Netz:         148,40 MHz - 149,14 MHz / 153,00 MHz - 153,74 MHz (abgesch.!)
B2-Netz:        157,60 MHz - 158,34 MHz / 162,20 MHz - 162,94 MHz (abgesch.!)
(Kanalabstand: 20 KHz, Modulationsart: FM-schmal)

C-Netz:         450,00 MHz - 455,74 MHz / 460,00 MHz - 465,74 MHz
(Kanalabstand: 20/12,5/10 kHz, Modulationsart: Phasenmodulation
mit Invertierung)

D1/D2-Netz:     890,00 MHz - 915,00 MHz / 935,00 MHz - 960,00 MHz
(Kanalabstand: 200 kHz, Digitale Uebertragung nach GSM-Standard GMSK)

Schnurlose Telefone (mit BZT-Zulassung):
----------------------------------------
Bereich 1 (wird kaum noch benutzt):
Sendefrequenzen der Basisstationen:     959,0125 MHz - 959,9875 MHz
Sendefrequenzen der Handgeraete:        914,0125 MHz - 914,9875 MHz
(40 Duplexkanaele im 25 kHz-Raster)

Bereich 2:
Sendefrequenzen der Basisstationen:     930,0125 MHz - 931,9875 MHz
Sendefrequenzen der Handgeraete:        885,0125 MHz - 886,9875 MHz
(80 Duplexkanaele im 25 kHz-Raster)
 

Betreff: Telefon-schnurlos-Frequenzen
Nachricht: habe ien hagenuk HomeHandy-
sendefrequenz 1880-1900 MHz
zugelassen: BZT -A119-962 F und A121-719F
 

Schnurlose Telefone (ohne BZT-Zulassung/US-Norm):
46,610/49,670 MHz       46,730/49,875 MHz       46,930/49,990 MHz
46,630/49,845 MHz       46,770/49,830 MHz       46,970/49,970 MHz
46,670/49,860 MHz       46,830/49,890 MHz
46,710/49,770 MHz       46,870/49,930 MHz
 

Selbstanruf-Ratgeber
 

- mit der Liste aller bekannten APrPl-Nummern aus ganz Deutschland -
 

RECHTLICHER HINWEIS

    Die Informationen in diesem Text dienen ausschließlich als
    Anschauungsmaterial für die Funktionsweise der Kommunikations-
    systeme der Deutschen Telekom. Das Anrufen der hier aufgelisteten
    Nummern ist nicht erlaubt (*). Für eventuellen Mißbrauch, der mit
    den aufgeführten Nummern von Prüfstellen der Deutschen Telekom
    getrieben wird, bin ich nicht verantwortlich.

    (*) Ob das Selbstanrufen nun erlaubt ist oder nicht, steht nicht
        fest. Sicherheitshalber habe ich diesen Satz in die rechtlichen
        Hinweise aufgenommen, um eventuellen Anschuldigungen aus dem
        Wege zu gehen.
 

Wofür ist Selbstanrufen gut?

    Zuallererst einmal ist das Selbstanrufen ein Teil der Tests, die
    Telekom-Installateure bei der Installation eines Anschlusses
    durchführen. Dabei wählt der Telekomiker die Nummer eines
    Automatischen Prüfplatzes (APrPl) - eben die ominöse Selbstanruf-
    Nummer - und führt einige Tests durch, um den Anschluß auf
    Funktionsfähigkeit und eventuelle Fehler zu überprüfen.

    Aus meiner Sicht hat das Selbstanrufen für den NORMALEN
    Menschen zwei Zwecke:
    1. Man kann - sofern man die entsprechenden Tests kennt (s.u.) -
       seinen Anschluß selbst auf Fehler untersuchen. Wenn z.B.
       das Modem nur noch schlechte Verbindungen aufbaut, kann das
       ohne weiteres auch an der Telefonleitung liegen, die man
       mit den Prüfstellen-Tests durchführen kann.
    2. Selbstanrufen ist lustig. Ja, richtig. Lustig. Wenn man
       beispielsweise in der Stadt - mitten in der Fußgängerzone -
       eine anrufbare Telefonzelle klingeln läßt, ist es schon lustig
       zuzusehen, wie manche Leute darauf reagieren.
 

Wie erkenne ich, ob ich an einer digitalen Vermittlungsstelle hänge?

    Die Telekom ist seit 1996 dabei, nach und nach alle Vermittlungsstellen
    vom analogen System auf das digitale bis zum Jahr 2000 Umzustellen.
    Das hat nichts mit "digitalem Telefonieren" zu tun, sondern lediglich
    mit der Art, wie die Anrufe verbunden werden. Die alten analogen
    Vermittlungsstellen bestehen aus Unmengen von mechanischen
    Schaltern - ähnlich wie in einem alten Drehscheiben-Telefon -,
    wobei es für jeden Anschluß eine eigene Schaltung gibt, was
    natürlich viel Platz wegnimmt. Bei den neuen digitalen
    Vermittlungsstellen (DIV) übernimmt die Vermittlung ein
    Computer, was einerseits eine enorme Platzersparnis und
    andererseits auch einen großen Geschwindigkeitszuwachs
    mit sich bringt.
    Digitale Vermittlungsstellen erkennt man in erster Linie
    daran, daß man neben der herkömmlichen Pulswahl (Stichwort
    "ra-tatt-tatt-tatt-tatt") auch mit dem Mehrfrequenz-
    Wahlverfahren (MFV, auch DTMF) wählen kann. Dabei werden
    jeder Taste (0-9,#,*) auf dem Telefon nach einem bestimmten
    Schema zwei Töne zugeordnet, die beim Drücken der Taste
    gleichzeitig in die Telefonleitung gespielt werden. So
    dauert das Wählen nicht mehr so lange. Der richtige Effekt
    zeigt sich allerdings nur, wenn man einen Anschluß
    anruft, der ebenfalls an einer DIV hängt. Dann ist man
    innerhalb von ein bis zwei Sekunden verbunden
    Des weiteren klingen das Besetzt- und das Rufzeichen etwas
    anders. Beim "digitalen" Besetztzeichen sind die Töne und die
    Pausen dazwischen etwas länger.
 

Die Liste

    Es folgt die Liste aller registrierten Orte, über die genaue
    Informationen vorhanden sind.

    Die Tabelle ist nach Ortsnetzkennzahlen sortiert und hat
    folgenden Aufbau:

    0231    71xxxx     dig             117755-e=2=
    |       |          |               +­ zu wählende Sequenz
    |       |          +­ "dig"itale oder "ana"loge Vermittlungsstelle
    |       +­ Rufnummer, von wo aus die Methode funktioniert
    |          wenn keine angegeben, keine Informationen vorhanden
    +­ Vorwahl

    In der Sequenz werden folgende Abkürzungen benutzt:

    +­­ Abkürzungen ­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­-----------------------+
    |
    |  0-9   zu wählende Ziffern
    |  ~     Pause (ca. 1-2s)
    |  =     warten auf akustische Rückmeldung (Signalton)
    |        =&     Sonderwahlton (beep-beep ... beep-beep)
    |  e     eigene Rufnummer (ohne Vorwahl)
    |  x,y   entsprechende Ziffern aus zuvor genannter Vorwahl
    |  l     letzte Ziffer der eigenen Ortsnetzkennzahl
    |
    +­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­---------------------------------+
 

    +­ Bereich 2 ­­­­­­­-­­­­­­­­­­­­­­­-­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­+
    |
    |  02203                                  0117755e
    |  02206                                  01177359-6-e
    |  02226                                  117755-e
    |  0221                                    117735-e
    |  0231    71xxxx      dig         117755-e=2=
    |             72xxxxx    dig         117755-e=2=
    |             79xxxx      dig         117755-e=2=
    |             73xxxx      ana        0117755~e=&
    |  02682                    ana       1176-e
    |                               dig        117755-e
    |  02324                                 0117755-4-e
    |  0251                                   0117755-e
    |  02551                   dig         0117755-e
    |  02837                                 0117755-7-e
    |  02871                   ana        117755-1-e
    |  029xx                                 01176-l-e
    |
    |­ Bereich 3 ­­­­­­­+­­­­­­­­­­­­­­­+­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­|
    |
    | 030     772xxxx    dig             011774500-e
    |
    |­ Bereich 4 ­­­­­­­+­­­­­­­­­­­­­­­+­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­|
    |
    |  040     38xxxxx   dig           1177455-e
    |            39xxxxx   dig            1177455-e
    |  04173                 ana            01176-3-e
    |  0431                                     01176-1-e
    |  04435                 ana            01176-5-e
    |  04615                 ana            01177-5-e
    |
    |­ Bereich 5 ­­­­­­­+­­­­­­­­­­­­­­­+­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­|
    |
    |  0511                                 117750-e
    |  0522x             ana            0117755-l-e
    |  05291             ana            01176-1-e
    |  0531               dig            117755-e=
    |  05423            ana            01176-3-e
    |                   |               |                        |
    |­ Bereich 6 ­­­­­­­+­­­­­­­­­­­­­­­+­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­|
    |
    |  06053                             01176-3-e
    |  06151                            117755-e=
    |  065xx                           117755-xx-e
    |  06732                            01176-2-e
    | 06874                            01176-4-e
    |
    |­ Bereich 7 ­­­­­­­+­­­­­­­­­­­­­­­+­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­|
    |
    |  0711 (Stadt)                   117755-e
    |                                       0117755-e
    |  07667                            01177550-7-e=
    |
    |  in vielen Orten              01176-l-y
    |
    |­ Bereich 8 ­­­­­­­+­­­­­­­­­­­­­­­+­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­|
    |
    |  08501                            011775504-e
    |  089                               01177155-e
    |                                      0177155-e
    |
    |­ Bereich 9 ­­­­­­­+­­­­­­­­­­­­­­­+­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­|
    |
    |  0918x             ana            01176-l-e
    |  092xx             ana           0117755-xx-e
    |  0951                                0117755-e
    |
    +­­­­­­­­­­­­­­­­­­­-­­­­­­­­­­­­­­­-­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­+
 

Welche Anschluß-Prüfungen gibt es?

    Der Automatische Prüfplatz ist - wie es der Name sagt - eigentlich
    dazu gedacht, dem Installateur der Telekom die Möglichkeit zu
    geben, den Telefonanschluß auf Herz und Nieren zu testen. Daß
    das Telefon dabei klingelt, ist nur ein lustiger Nebeneffekt.

    Bei der Beantwortung der Frage nach den möglichen Tests muß man
    zwischen analogen und digitalen Anschlüssen unterscheiden.
 

    Analoge Vermittlungsstellen

    (aus der offiziellen Anleitung der Telekom bzw. damaligen Post)

    1. Handapparat abnehmen;
       erforderlich: Wählton
       möglich     : Kein Ton oder Besetztton: Kein Ton, wenn Leitung
                     schadhaft oder in VstW kein L GW frei.
                     In letzterem Falle ggf. auch Besetztton.

    2. Nach Erhalt des Wähltones Wahl der Ruf-Nr des APrPl
       erforderlich: kein Ton
       möglich     : Besetztton: ist zu hören, wenn der APrPl anderweitig
                     belegt ist oder in einer Wahlstufe kein Wähler frei
                     ist. Handapparat auflegen und nach einiger Zeit neu
                     wählen.

    3. Kennzahl des ON und Ruf-Nr. des zu prüfenden Anschlusses bis
       auf die zwei letzten Ziffern wählen.
       erforderlich: 450Hz Dauerton
       möglich     : Kein Ton: wenn kein Ton hörbar, ist der
                     Prüfungswähler belegt.
                     Es kann auf das Freiwerden (450Hz Ton hörbar)
                     gewartet werden.

    4. Wahl der letzten beiden Ziffern
       erforderlich: Aufton (=450Hz im Takt des Morse l (zweimal kurz, Pause)
       möglich     : Besetztton: nur zu hören, wenn ein anderer als
                     der zu prüfende Anschluß erreicht wurde.
                     In diesem Fall auflegen und neu wählen.

    5. Bei Aufton Handapparat auflegen
       erforderlich: nach 5s ertönt der Wecker
       möglich     : kein Ruf
       Während der 5s erfolgt die Leitungsprüfung auf Fremdspannung und
       Isolation.
       Während des Rufes kann der Wecker eingestellt werden.
       Erfolgt kein Ruf, so liegt eine Rufstörung vor, oder es wurde
       ein anderer, besetzter Anschluß erreicht. Beim Abnehmen des
       Handapparates ist dann der Wählton zu hören.

    6. Handapparat abnehmen und Prüfergebnis abhören.
       erforderlich: 800Hz Dauerton (wird nach 5-10 sec. abgeschaltet)
       möglich     : Aufton: besagt, daß die Fremdspannung zu hoch oder
                     der Isolationswiderstand zu schlecht ist. Für genaue
                     Messungen: Meldung des Prüfplatz-Bea abwarten.

    7. Innerhalb von 5s nach dem Verschwinden des Tones mehrmals gegen
       das Mikrofon blasen.
       erforderlich: 800Hz Dauerton
       möglich     : Aufton
       800Hz Dauerton besagt, daß die Funktion des Sprechkreises
       in Ordnung ist. Aufton besagt, daß dto. schadhaft ist.

    8. Ziffer "0" wählen.
       erforderlich: 800Hz Dauerton
       möglich     : Aufton
       800Hz Dauerton besagt, daß Nummernschalter in Ordnung ist,
       Aufton besagt, daß dto. schadhaft ist.
 

    Digitale Vermittlungsstellen

    Bei den digitalen Tests entscheidet die Ziffer nach der eigenen
    Rufnummer über den Test. In der Liste steht dort jeweils "2".
 

    1 Online Leitungs- und Endgeräte-Test
    2 Sofortiger Wiederanruf
    3 ?
    4 Tastatur-Check: Reihenfolge: 1,2,3,4,5,6,7,8,9,0,*,#; Piepston=OK.
    5 Zähler-Test. Man kann mehrere 16Khz Töne hören bzw. den eigenen
      Zähler rennen sehen (ist kostenlos).
    6 ?
    7 Wiederanruf mit Offline Line- und Endgeräte-Test?
    8 ?
    9 Irgendein Offline-Test mit Wiederanruf. Dauert ca. 1-2 Minuten.
    0 ?
    * ?
    # ?

    Wird keine Taste gedrückt, sondern sofort aufgelegt, erfolgt der
    Rueckruf nach ca. 25 Sekunden.
 

Wie lange klingelt es überhaupt?

    Über die Dauer des Klingelns lassen sich keine genauen Aussagen
    machen. Höchstwahrscheinlich gibt es dort auch wieder Unterschiede
    zwischen der digitaler und analoger Vermittlung.

    In der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung berichtete ein Journalist
    einmal in einer Kolumne, wie er beobachtet hat, daß ein Kartentelefon
    in der Dortmunder Innenstadt geschlagene 20 Minuten klingelte.
    Wenngleich der Autor das Klingeln einem menschlichen Anrufer
    zuschrieb, gibt es in meinen Augen keinen Zweifel, daß es sich
    um einen APrPl-Anruf handelte.
 
 

Wanzen

Hier die Frequenzen der gängigsten, in Deutschland erhältlichen und
gebräuchlichsten Wanzen, ausgenommen die der BOS.

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398,605 MHz
139,970 MHz
399,455 MHz
140,000 MHz
399,030 MHz
139,940 MHz
160,055 MHz
112,000 MHz



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